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Nicht alle Kinder haben zu Essen   

Aus der Botschaft von Papst Franziskus

Nicht alle Kinder haben zu essen | © Fernand Rausser

Papst Franziskus hat am vergangenen Heiligabend an notleidende Kinder in Kriegsgebieten und unter den Flüchtlingen erinnert. Die Geburt Jesu mahne dazu, auf «unersättliche Ansprüche» zu verzichten, um «in der Einfachheit des Gotteskindes den Frieden, die Freude und den Sinn des Lebens wiederzufinden». Christen hätten sich anfragen zu lassen von Kindern, die statt in umhegter Geborgenheit in «elenden Futterkrippen» lägen – «im unterirdischen Bunker, um den Bombardierungen zu entkommen, auf dem Bürgersteig einer grossen Stadt, auf dem Boden eines mit Migranten überladenen Kahns».

«Lassen wir uns anfragen von den Kindern, die man nicht zur Welt kommen lässt; von denen, die weinen, weil niemand ihren Hunger stillt; von denen, die nicht Spielzeug, sondern Waffen in den Händen halten», betonte der Papst.

In seiner Botschaft «urbi et orbi» am Weihnachtstag sagte Papst Franziskus: «Friede den Kindern an diesem besonderen Tag, an dem Gott Kind geworden ist, vor allem jenen, die der Freuden ihrer Kindheit beraubt sind auf Grund von Hunger, von Kriegen und durch den Egoismus der Erwachsenen.»